Brustschwimmen

Brustschwimmen ist eine Schwimmart. Es wird im deutschsprachigen Raum in Schwimmkursen meist als erste Technik erlernt. Die Technik ist zurückzuführen auf Ernst von Pfuel. Die Wettkampf-Variante ist die schwierigste und am zeitaufwendigsten zu erlernende Schwimmart. Manche Schwimmer können aufgrund der Disposition ihrer Hüftgelenke keine reguläre Brustschwimmtechnik mit Grätschschlag ausführen. Ebenso sind auch das richtige Zeit- und Wassergefühl beim Wettkampfbrustschwimmen um einiges anspruchsvoller als bei allen anderen Schwimmarten.

Die Brustschwimmtechnik wird so ausgeführt, dass die Arme unter Wasser zusammen liegend gleichzeitig nach vorn gebracht und dann durch das Wasser nach außen bewegt werden. Bei einer moderneren Form, die vor allem von Hochleistungssportlern genutzt wird, werden die Hände über Wasser nach vorn geführt, um den Wasserwiderstand zu verringern.

Workshop

In einem Workshop mit mehreren Übungseinheiten lernt man das Brustschwimmen.

Aufgrund des komplexen Bewegungsablaufes werden beim Brustschwimmen viele Schwimmfehler gemacht. Wenn ein Brustschwimmer kein ausreichendes Tempo schwimmen kann, stimmt meistens der Bewegungsablauf der Beine nicht, da Fehler der Armbewegungen sich nicht so gravierend auf das Schwimmtempo auswirken. Die beiden am häufigsten vorkommenden Schwimmfehler sind der Scherenbeinschlag und der sogenannte Spitzfuß.

Der Workshop ist geeignet für Schwimmer die schon gut schwimmen können und ihre Schwimmtechnik verfeinern möchten.