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DSV Präsident Troll fordert ein klares Bekenntnis der Politik

zum Kulturgut Schwimmen

von Ulrich Link

Trainer, Vorsitzender von SFD Schwimmsport Fulda e.V. und Inhaber des LFD Swim-Team

ulrich@lfd-swim-team.com


Geschlossene Schwimmbäder in Hessen / Foto: LFD
Geschlossene Schwimmbäder in Hessen / Foto: LFD

Kassel - Der Präsident des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) Marco Troll fordert ein klares Bekenntnis zum Kulturgut Schwimmen auf allen politischen Ebenen...

 

Er kritisiert die Lockerungspläne von Bund und Ländern für den Sport als nicht ausreichend. "Wie viele Menschen freue ich mich, dass es nun endlich einen konkreten Plan gibt, an dem man sich orientieren kann. Ich bin jedoch mehr als enttäuscht, dass für unseren Wassersport nicht mehr zugelassen wird", sagte der DSV-Präsident am vergangenen Freitag.

 

Der Deutsche Schwimmverband will und ist bereit, verantwortungsvoll ein Teil der Lösung zu werden: "Aber man gibt uns nicht die Chance dazu. Im Hinblick auf die Schwimmausbildung unserer Kinder finde ich das geradezu verantwortungslos."

 

Troll sagte weiter, das natürlich viel vom weiteren Pandemieverlauf und der Ausbreitung der Mutanten abhängt, auch ist es zweifellos richtig, bei den Öffnungen schrittweise vorzugehen und vorsichtig zu bleiben. Warum Blumenmärkte aber vor Schwimmhallen öffnen dürfen, erschließt sich Ihm nicht. Seiner Meinung nach müssten Schwimmhallen wie Schulen behandelt werden und unter Einhaltung von Hygienekonzepten sofort geöffnet werden!

 

Ein klares Signal auch für alle Schwimmerinnen und Schwimmer aus Hessen, die keinem Kader angehören und seit Monaten ohne Unterstützung, Training und Perspektive im Regen stehen gelassen werden. Absolut Klasse ist, das sich wenigstens der DSV Präsident für die belange aller Schwimmerinnen und Schwimmer einsetzt und hierzu die Möglichkeiten der Presse nutzt...


www.swim-hessen.de (Ulrich Link)