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DSV ergreift weitgehende Maßnahmen in der Coronakrise

alle Veranstaltungen bis 31. Mai 2020 wurden abgesagt

Bild: Oliver Großmann
Bild: Oliver Großmann

Kassel - Die Sicherheit der Athleten, Mitglieder, Mitarbeiter und Ehrenamtler ist dem DSV ein besonderes anliegen, daher hat er im weiteren Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie weitere Maßnahmen beschlossen...

 

Bis zum 31. Mai 2020 wurden alle DSV-Veranstaltungen ausgesetzt.

Von dieser Maßnahme sind unter anderem folgende Events betroffen:


Youth Diving Meeting (24. - 26. April)

Int. Deutsche Meisterschaften Schwimmen (30. April - 03. Mai)

Deutsche Altersklassenmeisterschaften Synchronschwimmen (08. - 10. Mai)

Deutsche Jugendmeisterschaften im Wasserspringen (13. - 17. Mai)

Deutsche Jahrgangsmeisterschaften Schwimmen (26. - 30. Mai)

 

Diese Entscheidungen wurden getroffen um in erster Linie die Athleten und Aktiven zu schützen, Veranstalter auch vor größeren finanziellem Einbußen zu bewahren und letzendlich Planungssicherheit zu geben. Durch die Schließung der Bäder in Deutschland, liegt der Trainingsbetrieb brach, das es vorerst keine DM und DJM geben wird bringt Planungssicherheit. Dies ist für Athleten, die bereits eine Qualizeit erreicht haben sehr bitter. Aber auch gleichzeitig eine erforderliche Planungssicherheit nun den Blick nach vorne zu richten, das eventuell auch erst nach den Sommerferien mit Beginn der Kurzbahnsaison es im Schwimmsport weiter gehen kann. Vorausgesetzt allerdings, das die Coronakrise bis dahin soweit überstanden ist, das die Schwimmbäder wieder geöffnet sind und ein Trainingsbetrieb gewährleistet ist.

 

Der DSV will in Zusammenarbeit mit seinen Partnern versuchen, für die abgesagten Veranstaltungen Alternativtermine zu finden, dies dürfte zum jetzigen Zeitpunkt und der schnell ändernden Entwicklung derzeit schwierig sein.

 

Rückholung von Athleten aus dem Ausland

 

Eine weitere aktive Maßnahme war, das der DSV eine sofortige und geordnete Rückreise aus dem Ausland für alle im Ausland befindlichen Athleten*innen und Trainer*innen eingeleitet hatte. Auch wurden alle nationalen und internationalen Trainingslagermaßnahmen, Lehrgänge sowie Reisen zu Wettkämpfen bis auf weiteres ausgesetzt. In vorbildlicher Weise ohne Rücksicht auf finanziellen Kosten hat der Deutsche Schwimmverband seine Athleten nach Hause geholt um diese vor eventuellen Quarantänemaßnahmen im Ausland zu schützen.

 

Aktuell prüft der DSV und ist in Gesprächen mit mit der FINA und dem DOSB, ob es Anpassungen, alternative Ansätze oder sogar veränderte angepasste nationale Nominierungskriterien (Normanforderungen, Nominierungszeiträume, etc.) geben könnte. Swim-Hessen bleibt dran...

www.swim-hessen.de (Ulrich Link) +++