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Der Schwimmsport in Hessen kommt zum erliegen

Wettkämpfe werden abgesagt - Schwimmbäder geschlossen

Bild: LFD Swim-Team
Bild: LFD Swim-Team

Hessen – Der Coronavirus hat das Land fest im Griff, auch für den Schwimmsport sind seit letzten Freitag die Auswirkungen deutlich zu spüren...

 

Schon Mitte letzter Woche, sagte der TV Langen seinen beliebten Zaousu Challenge Cup in Langen ab. Am Freitag gab die Rhön Energie in Fulda die Schließung des Sportbades Ziehers und des Stadtbad Esperanto -bis auf weiteres- bekannt. Einen Tag später verkündete die Wiesbadener Bädergesellschaft Mattiaqua, das die Wiesbadener Bäder ebenfalls im Sinne einer Vorsichtsmaßnahme vorübergehend geschlossen werden. Darunter fällt auch die Trainingsstätte des SC Wiesbaden die Kleinfeldchen Schwimmhalle. Auch in anderen Regionen Hessens sind die Bäder dicht. Training und Wettkämpfe sind vorerst nicht möglich. Der Deutsche Schwimmverband hat über seine App sämtliche Veranstaltungen abgesagt.


Wir veröffentlichen hier die Meldung im Wortlaut:


Auf Grundlage der aktuellen Empfehlungen der Bundesregierung vom 12. März 2020 sagt auch der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) mit sofortiger Wirkung alle offiziellen DSV-Veranstaltungen bis auf Weiteres ab. Lokalen Organisatoren von Veranstaltungen außerhalb der DSV-Zuständigkeit empfehlen wir dringend, sich dieser Entscheidung anzuschließen.

Mit diesem Entschluss soll die Gesundheit der Athlet*innen, Fans und aller Mitarbeiter*innen bestmöglich geschützt werden. In der Zwischenzeit werden wir uns weiter intensiv mit unseren Partnern BMI, DOSB, FINA, LEN und weiteren Institutionen beraten und die aktuelle Entwicklung genauestens beobachten. In der nächsten Woche wird der DSV für seine olympischen Sportarten und seine Nationalmannschaften weitere Informationen veröffentlichen.


Wie es weiter geht, weiß zum jetzigen Zeitpunkt wohl niemand. Die Fragen der Athleten und Eltern, ob die Bezirks- und Hessenmeisterschaften stattfinden können und ob die DM und DJM in Berlin veranstaltet werden kann, sind Fragen die derzeit keiner beantworten kann. Klar ist, das nach dem derzeitigen Wissenstand Grippe- und auch Coronarviren nicht über das Badewasser übertragen werden können, das Risiko dürfte also im drum herum den Kabinen Duschen etc. liegen. Vielleicht können unsere hessischen Schwimmerinnen und Schwimmer ja hoffen, das die Bäder wenigstens für den Sportbetrieb mit entsprechenden Auflagen bald wieder genutzt werden dürfen. Sollte sich allerdings bewahrheiten, das über einen längeren Zeitraum die Bäder geschlossen bleiben müssen, wird sich wohl auch für den einen oder anderen Trainer und Vereinsvertreter die Frage stellen, ob die Schwimmsaison 2019/20 nun zu Ende ist. Bleiben wir positiv und warten die nächsten Tage ab, wie sich die Situation weiter entwickelt und ob die Infektionsketten mit den jetzigen Maßnahmen unterbrochen werden können.

www.swim-hessen.de (Ulrich Link) +++



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